Archiv für Februar, 2008

Buchtipp am Freitag: Abschied vom Homo Oeconomicus von Gunter Dueck

Letzten Mittwoch nachmittag habe ich einen ausgezeichneten Vortrag von Gunter Dueck (eigentlich Professor Doktor Gunter Dueck) genossen. Er ist Chef-Technologe bei IBM Deutschland. Ich war so fasziniert, das ich gleich ein Buch von ihm kaufte und am Abend ein paar Persönlichkeitstests auf seiner Homepage machte. Der IQ-Test ist witzig, ich kochte nebenbei, so dass ich immer hin her rennen musste, schaffte dann aber doch ein Resultat von 127. Je mehr man diese Tests macht, desto mehr Punkte holt man.

Abschied vom Homo Oeconomicus Zum Buch: Der Homo Oeconicus ist das rationale Modell des Menschen, der immer die beste Opportunität kalkuliert und so den richtigen Entscheid fällt. Der Mensch handelt und denkt leider nicht rational, sondern instinktiv. Er verschwendet und legt keine Reserven an, wenn es gut geht. Wenn es schlecht jammert er und spart, da es noch schlechter gehen könnte. Resultat ist, das die Volkswirtschaft und auch die Gesellschaft nie in einem Gleichgewicht ist, sondern immer zwischen den Extremen hin und her pendelt. Das Buch zeigt erklärt diesen Mechanismus und hilft einem zu verstehen, wo wir uns jetzt befinden und wohin es gehen wird. Wir lernen den Trend zu erkennen. Rational könnten wir so antizipieren, aber instinktiv werden wir gleich handeln, wie vorher.

Spannend, oder?

Hier die Angaben, wo und wie zu beziehen.

  • Verlag: Eichborn; Auflage: 1 (Februar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3821856785
  • ISBN-13: 978-3821856780
  • Link zu Amazon
  • Link zu Books.ch

Viel Spass

Bruno

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Buchtipp am Freitag: Life after the 30-Second Spot von Joseph Jaffe

„Life after the 30-Second Spot“ gehört zu den heutigen „Must gelesen haben“ für jeden Werber und Marketeer. Es zeigt anhand von Beispielen und erklärt wunderbar die neuen Möglichkeiten wie die neuen Medien und Formen für Werbung genutzt werden können. Es zeigt auch auf, wie die Gesellschaft sich in der Mediennutzung verändert hat; wir aber immer noch auf die klassischen Wirkungsmodelle in der Werbung setzen.

Life after the 30-Second Spot
Ich habe es vor etwa 8 Monaten gelesen, und es hat mir viele neue Ideen und Möglichkeiten gezeigt, vor allem konnte ich die Wirkungsmodelle verstehen und nachvollziehen. Das erste Mal habe ich im Herbst 2006 von diesem Buch gehört. Damals an der Crossmediaweek war es in aller Munde.

Das Buch hat sogar eine eigene Webseite. Erhältlich ist das Buch hier oder im Fachhandel mit der ISBN 0471738697.

Die Zusammenfassung des Buches liefert GetAbstract aus Luzern.

Hier der Blog von Joseph Jaffe. Für die die mehr über den Autor wissen wollen.

Ich wünsche eine spannendes Wochenende.

Bruno

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Wie abonniere ich eine Blog? – In 5 Schritten

Es gibt einen schnelleren Weg als den Blog, die Webseite mit einem Lesezeichen zu versehen, um sofort über News auf dem Blog informiert zu bleiben. Google bietet mit iGoogle, wohl das einfachste Instrument an und das geht so:

  1. Ich gehe auf die Google Homepage: www.google.ch
  2. Rechts oben steht iGoogle, klicke drauf und erhalten eine Seite die etwa so aussieht.             igoogle.com iGoogle Schritt 1
  3. Rechts oben melde mich an. Ich richte dann mein Konto bei Google ein.
  4. Sobald ich regstriert bin, kann ich meine Einstiegsseite bei Google konfigurieren. Ich kann das alle RSS-Feeds, die die Blogs haben, auswählen und mir auf der Einstiegsseite anzeigen lassen.
  5. Am besten trage ich diesen Blog auch ein. :-) Einfach unter Gadgets hinzufügen, dann links Mitte http://vanija.ch unter dem Punkt „Feed oder Gagdet hinzufügen“. Und schon erscheint dieser Blog auf Deiner Homepage.

Einfacher und scheller geht’s meines Wissens nicht.

Die Nachteile ist, alles was ich unter iGoogle gesucht, wird von Google in Deinem Konto gespeichert. Wer also sein Webverhalten nicht gespeichert haben will, darf sich nicht unter iGoogle registrieren.

Oder: Kleiner Trick, einfach noch Firefox oder einen anderen zweiten Browser dazu installieren, so hat man einen „getrackten“ Browser mit iGoogle und einen „anonymeren“ Browser.

Ich hoffe, das viele meinen Blog so auf die Homepage stellen und ich mehr regelmässige Leser habe.

Viel Spass

Bruno

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Noch mehr Medien – wird es zuviel?

Stefana Broadbent, ihreszeichens Anthropologin bei der Swisscom Innvations, hat anlässlich des Crossmediaweek in Amsterdam mit ein paar wichtigen Vorurteilen im Bereich des Nutzungsverhaltens aufgeräumt. Hier die präsentierten Charts:

Fazit

  • Es werden immer mehr Medien konsumiert.
  • Viele Medien, die früher, die volle Aufmerksamkeit hatten (Radio, TV) werden heute so nebenher genutzt.
  • Nichts wird ersetzt, sondern alles wird noch zusätzlich ergänzt. Video zum normalen TV Konsum, Gratiszeitung zur normalen Tageszeitung.
  • Es gibt Mediennutzungsroutinen.

Wie erreiche ich heute wohl am besten meine Zielgruppe, wenn meine Botschaften nur so nebenher wahrgenommen werden?

Bruno

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Pitch-it – User generierte TV-Spots in der Schweiz?

Eigentlich eine werbliche Revolution. Es braucht keine Agentur, keine TV-Produktionsfirma, kein 6stelliges Budget um im Schweizer Fernsehen einen TV-Spot zu plazieren. Pitch-it machts möglich. Jeder Amateurfilmer kann zum Briefing einen Spot hineinstellen und der beste wird im SF DRS ausgestrahlt.

Pitch-it

Hinter Pitch-it steht die Publisuisse, die die Werberaum im den Schweizer Fernsehen vermarktet. Die Pressemitteilung redet von Crossmedia, von einem weiteren Kanal, wo sich Prosumer (Produzent + Konsument) mit dem Produkt auseinander setzen können. Aber Pitch-it kann viel mehr. Pitch-it erlaubt es ohne Agenturen & TV-Produktion einen guten TV-Spot zu produzieren.

Die Qualität stimmt nicht, wird sicher Profi einwenden. Aber manchmal stimmt eben alles, wie dieser Spot aus den USA zeigt.

Live the flavour: Gewinner des user generierten Spot Wettbewerbs Doritos der am Superbowl 2007 ausgestrahlt wurde.

Wie lange dauert es wohl bei uns, bis die erste Kampagne mit einem Spot aus Pitch-it in der Schweiz ausgestrahlt wird. 1 oder 2 Jahre? Die Wetten sind eröffnet.

Bruno

P.S. Pitch-it ist auch eine ideale Plattform, um sich als Kreativer, Agentur oder Filmproduktion zu profilieren und zu zeigen, was man kann. Warum nicht die Kreativen in einer freien Minute, mal mit diesem Briefing zu challengen und zu zeigen, was man kann.

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Xing: Wozu ist das gut?

XingIch bin in Xing unter http://www.xing.com/profile/Bruno_Mettler zu finden. Habe in der Zwischenzeit etwas über 170 Kontakte virtuell geknüpft. 95% meiner Kontakte kenne ich persönlich und etwa 20% sehe ich regelmässig. Eine häufige Bermerkung, wenn ich mich als Xing Mitglied oute, ist, wozu ist das eigentlich gut. Meine Antwort lautet meist in etwa gleich:

  • ich weiss, wo ich meine Kontakte finde, wenn ich sie brauche und bin über das „neuste“ wie Arbeitsort, Position, etc informiert, ohne aktiv zu werden.
  • ich kann meine Profil öffentlich machen, und zwar wie ich es sich gut präsentiert.
  • ich kann mich mit anderen über Spezialitäten unterhalten, die ausser mich und ein paar anderen Spinnern niemanden interessiert.
  • ich sehe, wer wen kennt.
  • ich bekomme ein Bild über eine Person, die ich nicht kenne, falls sie auch in Xing ist.
  • ich kann sehen, wer etwas mehr über mich wissen wollte.
  • neu sehe ich sogar, was meine Kontakte so machen, wen sie kennen, etc. Lässt sich übrigens in den Privatsphären Bereich abstellen, was ich getan habe.

Wozu es es nicht da ist, jedenfalls in meinem Bekanntenkreis:

  • für die Acquisition von neuen Kunden
  • für die Jobsuche. Ich würde da nicht reinschreiben, das ich auf Jobsuche bin.
  • für Austausch von Privatem, da ist Facebook viel besser geeignet.

Ich denke, heute gehört ein Xing Profil langsam zum Standard. Die Idee ist „nur“ zum zeigen, wer ich aus professioneller Sicht bin. Xing gehört zu den professionellen Sozialen Netzwerken (Business Social Networks).

Es gibt den Gratis-Standard Account, das reicht für die meisten. Ich bin Premium, weiss zwar nicht mehr im Detail warum ich das bin. Ich denke, das ist das gute am Xing Business Modell.

Für die englisch sprechenden und US orientierten unter uns, reicht Xing nicht aus, da muss man noch in Linkedin sein.

Viel Spass beim Updaten

Bruno

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Warum brauch ich einen Blog?

Blog ist aus meiner Sicht, das effizienteste Marketinginstrument, das aktuell im Markt erhältlich ist. Hier die Gründe:

  • ein Blog zu haben ist Gratis, einfach auf wordpress.com oder blogger.com sich registrieren und losgeht’s.
  • ein Blog kommt ziemlich schnell bei Google oder anderen Suchmaschinen wie Search auf die vorderen Plätze.
  • Blogs werden auch von der schreibenden Zunft gelesen.
  • Blogs erlaubt es mir, meine Firma, mein Unternehmen, meine Themen öffentlich zu machen und so Interesse zu wecken.
  • Ein Blog zeigt mein Knowhow und ist heute meine Visitenkarte.
  • Nach ein paar Monaten kann ich den Blog als Wissensarchiv nutzen und Kunden, Partner einfach die Links senden.
  • Ich kann meinen Blog in meine Homepage integrieren. Ich finde es einfacher, meine Homepage auf einem Blog aufzubauen.
  • Blogs senden RSS Feeds, was das Abonnieren des Blogs vereinfacht, d.h. meine Leser sehen jeweils, was ich geschrieben habe, ohne auf meine Webseite zu gehen.
  • Keine Ahnung warum, aber unsere nördlichen Freunde sagen das Blog, was mich immer wieder irritiert.
  • Ich denke, jede Agentur sollte einen Blog haben, nur schon um zu beweisen, das man weiss, was ein Blog ist, oder?

Das war schon der erste Blogpost. Aufwand dafür 30 Minuten.

Noch einen schönen Sonntag

Bruno

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