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Twitter ist cool – Muss haben

Von Twitter habe ich vor mehreren Monaten das erste Mal gehört. Ich dachte mir, wozu das wohl wieder gut sein könnte und betrachtete Twitter als eine Art Web-SMS, was es ja im Prinzip ja ist. Seit damals bin ich weitere Male über Twitter gestolpert und wurde langsam neugierig. Ich merkte, das ganz wenige in meinem Umfeld Twitter zu nutzen begannen und habe beim Bloglesen von FredCanazza.net (sehr empfehlenswert!) realisiert, was Twitter eigentlich ist.

Twitter ist das Instrument, um meine Freunde und Bekannte über das zu informieren, was ich tue, denke und plane. Egal auf welchem Kanal, sei das SMS, Web oder Chat. Die Mitteilungen sind maximal 140 Zeichen lang. Aber lassen wir doch die Profis Twitter erklären:

Um nicht ständig die Twitter Website aufzurufen habe ich ein Gadget für mein iGoogle gefunden. Es heisst Betwittered und läuft auf Mac. Wer sehen will, was ich tue, auf Twitter nach Vanija suchen.

Es gibt tonnenweise Tools, Gadgets, Plugins für Twitter und auch viele ähnliche Services.

Jetzt muss ich nur noch meine Freunde dazubringen, Twitter zu nutzen. Das wird der schwere Teil der Arbeit. Aber Twitter boomt im Moment, so dass mit etwas Geduld und Glück bald alle sowieso twittern. Auf Facebook ist ja auch jeder drauf.

Twitter Rocks!

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Vertrauen als Formel?

Beim Vortrag von Gunter Dueck bin ich auf die Formel für Vertrauenswürdigkeit gestossen. Die lautet:

Vertrauenswürdigkeit = (Glaubwürdigkeit+Zuverlässigkeit+Vertrautheit)/Selbstorientierung

Beispiel: mein Verhältnis zu meinem Vermieter der Familie Schwarzenbach

  • Glaubwürdigkeit: ich sage, wenn etwas nicht stimmt, ohne es zu übertreiben: 6
  • Zuverlässigkeit: ich zahle pünktlich die Miete: 9
  • Vertrautheit: ich wohne seit 2 Jahren hier und mit fast allen per Du: 8
  • Selbstorienterung: ich versuche nicht zuviel Lärm zu machen und feiere selten zuhause: 4
  • Ergibt nach obiger Formel: (6+9+8)/4=knapp 6

6 ist nicht unbedingt ein Superwert. Ich müsste weniger Selbsorientierung haben, z.B. ne 2 da haben, so hätte ich eine 12.

Der stärkste Hebel liegt also in der Selbstorientierung, nicht an den eigenen Vorteil, sondern an den Vorteil der anderen denken.

Im professionellen Umfeld kann das Bewusstsein dieser Formel die Beziehung Kunde & Lieferant massiv beeinflussen. Vor allem die Vertrautheit fehlt heute an vielen Orten und man hat immer den Eindruck, der andere sei auf den eigenen Vorteil aus und ziehe einem über den Tisch. Der Lieferant wird zum Partner, wenn er die Formel instinktiv anwendet.

Mehr zu diesem Thema im Buch „The Trusted Advisor“ im nächsten Buchtipp.

Kann übrigens auch in Beziehungen angewendet werden? Und wie siehts aus?

Bruno

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