David Allen hat eine simple Methode entwickelt, um uns selber effizienter zu machen. Die Methode heisst Getting things done kurz GTD Es ist in 5 Schritte augeteilt:
Definiere das Ziel? Warum muss ich die Aufgabe machen?
Wie soll das Resultat aussehen? Stell Dir das Resultat vor.
Wie gehe ich vor? Brainstorming.
Wie organisiere ich die Aufgabe? Welchen Weg gehe ich.
Was kommt als nächstes?
Das untenstehende Film zeigt im Detail vorauf geachtet werden muss, um noch effizienter zu werden.
Auf Wikipedia ist eine ganze Liste von nützlichen Tools aufgeführt, die diese Arbeitsmethode unterstützen.
Ich selber nutze diese Arbeitsmethodik nicht, aber wenn ich wieder mehr Stress habe, werde ich sicher damit arbeiten. Mein innerer Schweinehund muss ich wohl noch überwinden.
Wenn ich wieder ein kleines Mac Programm brauche, suche ich es entweder auf versiontracker oder auf der Apple Homepage. Bei Web Applikationen war ich bis jetzt auf Kollegen angewiesen, die mir Tipps gaben, was es so gibt. Per Zufall, besser gesagt über diesen Promofilm via Innovateordie, bin ich auf Simple Spark gestossen.
Simple Spark ist ein Archiv für Web Applikationen inklusive Bewertung und Kategorien. Aktuell sind knapp 8500 Applikationen gelistet. Die meisten sind unbekannt, was aber nicht heisst, das sie nicht gut sind. Zur Kategorie Video werden knapp 1000 Apps angezeigt. Nicht schlecht, oder? Ein guter Fundus für alle Online Süchtigen.
Wer selber eine Web Applikation entwickelt hat, unbedingt da drauf stellen.
Für jeden Marketeer sind Trends wichtig und diese zu erkennen gar nicht so schwierig. Einfach Augen offen halten und Neugierig sein. Jeder kann Trendscout sein und Trends erkennen. Sogar ich.
Reinier Evers von Trendwatching.com hat sich genau diese Idee zu seinem Business Modell gemacht. Über 8000 Trendscouts, die gegen kleine Geschenke, tagtäglich Neues aus der ganzen Welt via Mail in die Zentrale nach Amsterdam melden, erlauben Trendwatching.com einen monatlichen Trendreport genannt Briefing tonnenweise mit konkreten Beispielen via Newsletter zu versenden, was wiederum neue Trendscouts, neue Leser und damit neue Kunden bringt. Das perfekte Beispiel für Crowdsourcing.
Der aktuelle Newsletter zeigt, wie persönliche Geschichten zur Marke die Kunden zu Insidern machen und damit zu Markenbotschaftern. Empfehlungsmarketing vom feinsten. Unbedingt den Newsletter abonnieren.
Ich hatte schon zweimal Gelegenheit Reinier Evers bei einer Präsentation zu erleben. Wow, der ist gut. Er zeigt mit wenigen ausgezeichneten Charts, worum es bei Trends geht, vor allem wie einfach man Trends erkennen kann. Sehr empfehlenswert. Leider habe ich keine öffentliche Präsi oder Film gefunden.
Prädikat: sehr empfehlenswert.
Übrigens, ich gehöre seit heute auch zu seinen über 8000 Trendscouts.
Wenn ich von den Ferien zurück komme, habe ich meist einen Stapel Zetteli, wie Eintrittskarten, Visitenkarten der Restaurant, Quittungen, Fotos vor mir. Ich packe diese dann in die Schublade und vergesse sie. Wie soll ich das sonst ordnen? In eine Album einkleben?
Ein Tipp eines Freundes führte mich zu Everynote. Everynote ist eigentlich sehr simpel, aber das ist ja heute die Stärke von guten Tools. Everynote ermöglicht das Archivieren, dieser kleinen Notizen aus den Ferien und das mit sehr wenig Aufwand, denn es bietet folgende Features an:
Webcam Integration
Synchronisation lokal mit Web und anderen Rechnern und sogar Handys. iPhone folgt.
Texterkennung, so dass Fotos von Visitenkarten und Quittungen etc., nicht im Detail getaggt werden müssen
Nicht nur Fotos/Scanns von offline Dingen können gesammelt werden, sondern auch Teile von Webseiten inkl. Links und alle Arten von elektronischen Dokumenten. So hat man alles an einem Ort, eben in der elektronischen Schublade. Aber leichter zu finden.
In Kombination mit Skitch können die Bilder/Scanns mit Markierungen angereichert werden. Hier die Demo.
Ich bin fasziniert von diesen Tools. Ob ich es regelmässig nutzen werde, ist noch offen. Das offline Zeug in die Schublade zu werfen, ist halt immer noch einfacher.
Ich freue mich schon drauf, wenn beide Tools auf dem iPhone vefügbar werden. Dann kann ich den Zettelberg da lassen und muss ihn nicht sammeln. Vielleicht ist das der ultimative Motivator für die Nutzung, dieser Tools.
Dieses Tool ist für mich eines der besten Beispiele, wie die Digitalisierung unsere Form der Ablage, der Organisation von Informationen verändert. Das Buch dazu heisst „Everything is Miscellaneous“. Dieser Buchtipp folgt asap.
Von Twitter habe ich vor mehreren Monaten das erste Mal gehört. Ich dachte mir, wozu das wohl wieder gut sein könnte und betrachtete Twitter als eine Art Web-SMS, was es ja im Prinzip ja ist. Seit damals bin ich weitere Male über Twitter gestolpert und wurde langsam neugierig. Ich merkte, das ganz wenige in meinem Umfeld Twitter zu nutzen begannen und habe beim Bloglesen von FredCanazza.net (sehr empfehlenswert!) realisiert, was Twitter eigentlich ist.
Twitter ist das Instrument, um meine Freunde und Bekannte über das zu informieren, was ich tue, denke und plane. Egal auf welchem Kanal, sei das SMS, Web oder Chat. Die Mitteilungen sind maximal 140 Zeichen lang. Aber lassen wir doch die Profis Twitter erklären:
Um nicht ständig die Twitter Website aufzurufen habe ich ein Gadget für mein iGoogle gefunden. Es heisst Betwittered und läuft auf Mac. Wer sehen will, was ich tue, auf Twitter nach Vanija suchen.
Es gibt tonnenweise Tools, Gadgets, Plugins für Twitter und auch viele ähnliche Services.
Jetzt muss ich nur noch meine Freunde dazubringen, Twitter zu nutzen. Das wird der schwere Teil der Arbeit. Aber Twitter boomt im Moment, so dass mit etwas Geduld und Glück bald alle sowieso twittern. Auf Facebook ist ja auch jeder drauf.
Kürzlich wollte ich mit 4 Personen einen Termin für nächste Woche finden. Im Prinzip eine ganz einfache Sache, wenn alle neben mir stehen würden und wir Terminvorschlag nach Terminvorschlag durchgehen könnten. Leider geht das nicht. Aber doodle.ch hilft.
Einer eröffnet die Umfrage für Terminvorschläge und erfasst alle Termine, die möglich sind. Dann versendet er den Link an die anderen Teilnehmer, die dann Ihrerseits die Termine eintragen. Jeder sieht dabei, was die anderen schon eingetragen haben. Es funktioniert nur, wenn alle Teilnehmer alle möglichen Termine erfassen. Das ist Neulingen nicht immer bewusst.
Sobald alle eintragen haben, sind meist mehrere Termine möglich und man wählt üblicherweise den ersten. Da jeder selber seine Termine erfasst, ensteht eine Gruppendynamik diese freizuhalten, bis der Termin steht.
Doodle.ch ist sehr minimalistisch gehalten: Kein Flash, keine komplizierten Formulare, etc. Das bringt den grossen Vorteil, das es immer funktioniert, dafür ist etwas mehr Handarbeit notwendig.
Bruno
P.S. Übrigens Swiss Made und in 16! Sprachen verfügbar.
Hier eine Tagwolke (Stichworte, je grösser desto häufiger, desto wichtiger) zum Begriff Web2.0.(via Wikipedia)
Web 2.0 verändert die klassische Rollenverteilung von Produzenten und Konsumeten zum Prosumer, wo der einzelne sowohl Produzent wie auch Konsument in einem ist. Ich denke, das im Web2.0 Möglichkeiten enthalten sind, die aus dem Internet in die reale Überschwappen werden. Aber dazu ein ander Mal.
Beispiel: mein Verhältnis zu meinem Vermieter der Familie Schwarzenbach
Glaubwürdigkeit: ich sage, wenn etwas nicht stimmt, ohne es zu übertreiben: 6
Zuverlässigkeit: ich zahle pünktlich die Miete: 9
Vertrautheit: ich wohne seit 2 Jahren hier und mit fast allen per Du: 8
Selbstorienterung: ich versuche nicht zuviel Lärm zu machen und feiere selten zuhause: 4
Ergibt nach obiger Formel: (6+9+8)/4=knapp 6
6 ist nicht unbedingt ein Superwert. Ich müsste weniger Selbsorientierung haben, z.B. ne 2 da haben, so hätte ich eine 12.
Der stärkste Hebel liegt also in der Selbstorientierung, nicht an den eigenen Vorteil, sondern an den Vorteil der anderen denken.
Im professionellen Umfeld kann das Bewusstsein dieser Formel die Beziehung Kunde & Lieferant massiv beeinflussen. Vor allem die Vertrautheit fehlt heute an vielen Orten und man hat immer den Eindruck, der andere sei auf den eigenen Vorteil aus und ziehe einem über den Tisch. Der Lieferant wird zum Partner, wenn er die Formel instinktiv anwendet.
Mehr zu diesem Thema im Buch „The Trusted Advisor“ im nächsten Buchtipp.
Kann übrigens auch in Beziehungen angewendet werden? Und wie siehts aus?